PALASTORM: Regenwasserbewirtschaftung

PALADISP Versickerungsanlagen

Versickerungsanlage aus geschlitzten Stahl-PE-Rohren, die Niederschlagswasser zwischenspeichert, nach und nach in den Untergrund versickert und so das Grundwasser anreichert.

Durchmesser
von DN 300 bis DN 2400
Versickerungsfläche
Bohrungen Ø 10 mm oder Schlitze 8 × 40 mm entlang der Wendel
PALADISP-Versickerungsanlage

Einleitbegrenzung

Wird eine Fläche bebaut, gelangt das Regenwasser, das zuvor im Untergrund versickerte, in die Kanalisation. PALADISP-Becken führen einen Teil der Zuflüsse dem Boden wieder zu: Gelochte PALADEX-Elemente in einem Schotterbett speichern die Überschüsse und lassen sie ins Grundwasser versickern; ins Kanalnetz gelangt nur die Wassermenge, die es aufnehmen kann.

Der Vorteil der Stahl-PE-Technologie: Versickerungsanlagen lassen sich direkt unter versiegelten, befahrbaren Flächen errichten. An der Sohle kann ein Filter eingebaut werden, der Feststoffe zurückhält und die Versickerungsfähigkeit des Bodens langfristig erhält.

Vorteile bei der Verlegung

  • Verlegung an einem Tag: leichte Rohre und Seitenverfüllung mit dem Aushubmaterial – statt mehrerer Tage für Montage und Abdichtung eines Modulsystems.
  • Dichtheit des Beckens: höher als bei einer PE-Dichtungsbahn, die an Faltstellen empfindlich und anfällig für Wurzeln und Steine ist.
  • Direkte und indirekte Einsparungen: Ein Sandbett von 15 cm genügt; keine Sauberkeitsschicht, kein Geotextil, keine Dichtungsbahn und kein entsprechender Arbeitsaufwand.
  • Flexibilität: Die Dränleitungen halten dem Erddruck auch bei Bodenbewegungen stand.

Vorteile für Umwelt und Allgemeinheit

Versickerungssysteme verringern das Überflutungsrisiko bei Starkregen, geben das Wasser kontrolliert an Kanalisation und Gewässer ab, tragen zur Grundwasserneubildung bei und reinigen das Wasser unter aeroben Bedingungen. Sie ermöglichen eine umweltverträgliche Stadtentwicklung und eine nachhaltige, kostengünstige Bewirtschaftung des Niederschlagswassers.

Der Sickerschacht PALADISP ist ein geschlitztes, unten geschlossenes vertikales Element, das Wasser in mitteltiefe Grundwasserleiter einleitet; die Abdeckung besteht aus einer Stahlbetonplatte, die die Lasten auf das umgebende Erdreich verteilt.

Bilder und Maßtabelle

PALADISP-Versickerungsanlage unter dem Vorplatz einer Tankstelle
PALADISP-Versickerungsanlage unter dem Vorplatz einer Tankstelle
Erdverlegte PALADISP-Versickerungsanlage unter einer Grünfläche in einem Wohngebiet
Erdverlegte PALADISP-Versickerungsanlage unter einer Grünfläche in einem Wohngebiet
Über ein Verteilerrohr verbundene PALADISP-Elemente
Über ein Verteilerrohr verbundene PALADISP-Elemente
PALADISP-Konfiguration mit Revisionsschächten, Speichersträngen und Verteilerrohr
PALADISP-Konfiguration mit Revisionsschächten, Speichersträngen und Verteilerrohr
Geschlitztes Rohr für PALADISP-Versickerungsanlagen
Geschlitztes Rohr für PALADISP-Versickerungsanlagen
Maßtabelle PALADISP: Volumen in m³ nach Durchmesser und Länge
Maßtabelle PALADISP: Volumen in m³ nach Durchmesser und Länge

Technische Daten

Durchmesservon DN 300 bis DN 2400
VersickerungsflächeBohrungen Ø 10 mm oder Schlitze 8 × 40 mm entlang der Wendel
Leitungsgefällezwischen 0,2 % und 0,5 %
BauformenHorizontale Rigole oder vertikaler Sickerschacht

Passende Produkte

Anwendungen

Häufige Fragen

Was bedeutet Einleitbegrenzung („invarianza idraulica“)?

Der Grundsatz, dass die Bebauung oder Umgestaltung einer Fläche Abflussmenge und -volumen des in die Vorfluter eingeleiteten Niederschlagswassers gegenüber dem unbebauten Zustand nicht erhöhen darf.

Wie lange dauert der Einbau einer PALADISP-Anlage?

Verlegung und Seitenverfüllung bis zur Geländeoberkante sind in der Regel an einem Arbeitstag abgeschlossen – ohne Sauberkeitsschicht, Geotextil oder Abdichtungsbahn.